Beruf Tierarzt, www.beruftierarzt.de

Nutztierpraxis

Als Nutztierarzt behandelt man vornehmlich landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder und Schweine. Welche Patienten am Tag behandelt werden müssen, ergibt sich meist erst am Morgen, wenn die Landwirte zum Füttern und/oder Melken im Stall waren. Nach der Tourenplanung geht es mit dem Auto über Land von Betrieb zu Betrieb, wo die einzelnen Tiere oder der Bestand untersucht und behandelt werden. Je nach Jahreszeit sind auch viele Geburten dabei. Anders sieht es im Falle der Bestandsbetreuung aus, wo man den Landwirt kontinuierlich hinsichtlich Haltung, Fütterung, Zucht und Management berät. Nach dem Mittagessen gibt es in vielen Nutztierpraxen noch 1-2 Stunden Kleintiersprechstunde, in der auch Standard-OPs wie beispielsweise Kastrationen und Impfungen vorgenommen werden.
Alles in allem ist die Nutztierpraxis sehr abwechslungsreich, wenn auch die Diagnostik- wie Behandlungsmöglichkeiten meist geringer sind als in einer spezialisierten Kleintier- oder Pferdepraxis.

 Typische Tätigkeiten

  • Besamung bei Rind und Schwein
  • Geburtshilfe beim Rind
  • Lahmheitsdiagnostik beim Pferd
  • Impfungen bei Schwein, Rind, Geflügel, Hund, Katze, Kaninchen
  • Beratende Tätigkeiten wie zum Beispiel Bestandsbetreuung beim Schwein oder Stallmanagement
  • Kastrationen von Hund und Katze
  • Verkauf von Futtermitteln
  • Notfälle

 Die Klienten

  • Pferde
  • Rinder
  • Schweine
  • Klein- und Heimtiere
  • Ziegen
  • Schafe
  • Geflügel

 Arbeitgeber

 Perspektiven

  • Hohes Ansehen in der Gesellschaft
  • Große (wirtschaftliche) Be­deutung von Nutztieren
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit durch unterschiedlichste Patienten und Aufgaben
  • Viel direkte Anerkennung Selbständiges und eigen­verantwortliches
  • Arbeiten Arbeiten an der frischen Luft
  • Spezialisierung als Chance (auch Bestandsbetreuung und alter­native Heilmethoden)

 Arbeitsgebiete

 Arbeitszeiten

  • Arbeitszeiten von 8:00 bis 19:00 Uhr inkl. Mittagspause;
  • häufig aber Schichtsystem
  • Dringende Fälle und Notfälle bestimmen den zeitlichen Tagesablauf mit unterschiedlichen Arbeitsspitzen
  • Not- und Wochenenddienste obligatorisch
  • Freizeitausgleich für Überstunden und Sonderdienste

 Verdienst

  • Einstiegsgehalt zwischen 2.200 bis 3.000 € inkl. Finanzierung von Fort- und Weiterbildungen
  • 13 Monatsgehälter möglich
  • Gehaltssteigerung nach Einarbeitung
  • Weitere Gehaltssteigerungen gemäß Engagement, Wissen und Erfahrung
  • Erhöhung des Einkommens durch Spezialisierung
  • Erhöhung der Verdienstmöglichkeiten durch Selbst­ständigkeit oder Teil- haberschaft; bis zu 100.000 € brutto und mehr pro Jahr möglich